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SPD wird in Werther von den Wählern abgestraft

[ 17. Jun 2009 | 5 Kommentare | 518x gelesen | Tobias Weinhorst ]

Ich habe ja schon vor ein paar Tagen die offiziellen Wahlergebnisse zur Europawahl für Werther veröffentlicht. Jetzt habe ich mir mal die Mühe gemacht und die Zahlen von 2004 mit den Zahlen von 2009 verglichen.

Es fällt auf, dass die Wähler die SPD für ihre Politik der letzen Wochen/Monate/Jahren abgestraft habe. Die SPD fällt im Gegensatz zu den Europawahlen von 2004 in Werther um 11,6 Prozentpunkte (von 35,9% auf 24,3%).

Ich finde dies erstaunlich, da Werther mit Frau Marion Weike eine Bürgermeisterin von der SPD in Werther hat. Klar, die Europawahl hat eigentlich nicht direkt etwas mit der Kommunalpolitik zu tun, trotzdem stehen Parteifreunde doch zu ihrer Partei, egal ob Europa-, Kommunal- oder Bundestagswahl.

Vielleicht ist dies ein deutliches Zeichen, dass die Parteifreunde der SPD auch in Werther der Partei den Rücken zukehren. Die Kommunalwahl wird also spannend.

5 Kommentare »

  • Anton

    Hallo,

    vielen Dank, dass Du die Schlappe auch mal ausgerechnet hast und die Zahlen hier veröffentlichst.

    Ich finde die SPD hat die Schlappe zu Recht bekommen. Was die sich in letzter Zeit erlaubt haben ist einfach nur unmöglich.

    Volkspartei? Pah! Schon lange nicht mehr. Die sind unwählbar.

    Anton

  • Tobias Weinhorst

    Hallo Anton,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Meinung.
    Ich freue mich, dass sich noch mehr Menschen Gedanken über Politik machen.

    Beste Grüße
    Tobias Weinhorst

  • Torsten

    Hallo ,

    ich glaube nicht das sich die Schlappe der Europapolitik auf Werther münzen lässt. Ich glaube das bei der Bürgermeisterwahl die CDU also auch ihr Kandidat Herr Pirog abgestraft wird. Was die CDU bzw. Herr U.Buchalla erlaubt ist an Unverschämtheit nicht zu übertreffen. Und das sehen viele Bürger in Werther so.
    Ich hoffe nur das der Schaden den Herr Buchalla angerichtet hat nicht zu groß ist für die Stadt Werther.
    Der Rampenstreit ist auch überregional in aller Munde.Und ob das Werbung für die Sadt Werther ist – ich glaube nicht
    Gruß Torsten

  • Tobias Weinhorst

    Hallo Torsten,

    vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Ich geben Ihnen Recht, dass auch die CDU in Werther ihren (guten) Ruf ein wenig verspielt hat. Viele Dinge, die in aus der CDU stammen entsprechen nicht den Wünschen und Vorstellungen der Wähler. Ich kann mir daher, genau wie Sie, gut vorstellen, dass die CDU bei dieser Kommunalwahl in Werther auch einige Stimmen verlieren wird.

    Was das Verhalten von Ulrich Buchalla angeht, so haben die Wähler aus dem Wahlbezirk 1 (Bahnhofstr., Schwarzbachtal, Tiefenstr. etc.) durchaus die Möglichkeit ihm am 30. August zu “sagen” was sie von den Aktionen der letzten Zeit halten. In diesem Wahlbezirk haben die Wähler ja immer noch die Möglichkeit für Nina Welland (UWG), Nico Urbanczyk (FDP), Rainer Schütz (SPD) oder den entsprechenden Kandidaten der Grünen (grad entfallen; wer es weiß bitte kommentieren) zu stimmen. Schließlich ist Kommunalwahl ja Personenwahl!

    Ich möchte jedoch anmerken, dass Udo Pirog kein Kandidat der CDU ist. Udo Pirog ist parteilos & unabhängig und wird von der CDU (genauso wie von der UWG, den Grünen und der FDP) als Bürgermeisterkandidat unterstützt. Er ist also nicht einer Partei, sonder ausschließlich Werther verpflichtet. Ich halte dies für einen großen Vorteil.

    Beste Grüße
    Tobias Weinhorst

  • Uwe Gehring

    Hallo, ich möchte mich beziehen auf die letzte eingegangene Nachricht: Der Streit um die Rampe am alten Markt ist doch im Vergleich zu vielen anderen Projekten der letzten Monate völlig nebensächlich. In der Sache haben mehrere Seiten Fehler gemacht, aber lange keine Ursache zur Abstrafung. Abstrafung verdient z.B., wenn man ein völlig intaktes Biotop zerstört, um künstlich ein neues Biotop anzulegen, nur um den Versuch zu unternehmen, auf diese Weise mit Landes- und kommunalen Mitteln mögliche Wähler zu gewinnen (siehe Wiese Schröder am Schwarzbach).
    Oder, wenn man zulässt, dass in Stadtrandlage weitere Discounter und große Einzelhandelsmärkte gebaut werden, so dass möglicherweise die Kunden überhaupt nicht mehr in die Innenstadt fahren. Die lebendige Innenstadt braucht Werther aber unbedingt, um in Konkurrenz mit anderen Gemeinden Besucher und neue Einwohner zu gewinnen.
    Auch sollte wohl abgestraft werden, wenn man in eine Stadt, die in erster Linie auf gehobenen Wohn- und Lebensstandard abzielen sollte, durch eine völlig überdimesionale Erweiterung einer Kofermenter-Biogasanlage belasteten Restmüll aus ganz Europa importieren will, obgleich ungeklärt ist, ob der überhaupt ohne gefährliche Rückstände entsorgt werden kann. Ok, nun die Frage: Wer stand in den letzten Monaten hinter diesen Projekten? Wir von der UWG jedenfalls nicht. MFG Uwe Gehring

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