Wahlempfehlung für den Wahlbezirk 5

Wo soll das Kreuz hin? (Bildquelle: pixelio.de; Fotograf: tommyS)
Ich möchte Ihnen an dieser Stelle eine möglichst neutrale Wahlempfehlung für die Ratskandidaten aus dem Wahlbezirk 5 (Ahornweg, Ascheloher Weg, Barenhorst, Grüner Weg, Haller Straße, Meyerfeld, Osningstraße, Rauhe Horst, Weststraße (48-Ende)) in Werther geben. Da ich selbst in diesem Bezirk als Ratskandidat antrete kann diese Meinung nicht ganz neutral sein. Ich bitte Sie daher, meine Ausführungen kritisch zu lesen.
Annemarie Benndorf (SPD)
Sie ist die absolute Wunschkandidatin für den Wahlbezirk 5: Sie wohnt dort und arbeitet auch im Wahlbezirk 5 im AWO-Kindergarten. Sie kennt die Bewohner des Wahlbezirks und setzt sich sicherlich im Stadtrat aktiv für diesen Bereich ein.
Sie sollte also auf jeden Fall einen Platz im Stadtrat von Werther bekommen. Und das tut sich auch: Mit dem Reservelisten Platz 1 der SPD ist sie quasi gesetztes Mitglied des neuen Stadtrates, auch ohne dass sie die Mehrheit der Stimmen im Wahlbezirk 5 erhält: jede Stimme aus dem Wahlbezirk 5 kommt der SPD zugute, nicht aber der Ratsmitgliedschaft von Annemarie Benndorf.
Birgit Breitenströter (CDU)
Ich habe in den letzten Wochen viel mit den verschiedenen Kandidaten der unterschiedlichen Parteien in Werther gesprochen. Leider aber nicht mit Birgit Breitenströter. Ich finde dies sehr schade & hätte mich gerne auch mit ihr unterhalten.
Leider hört man auch anderswo nicht viel von ihr – ihr Profil auf dem „Kommunalwahl Werther“-Portal hat sie leider auch nicht gepflegt. Schade.
Gabriele Gess (GRÜNE)
63 Jahre, vier Kinder, wohnt seit 30 Jahren in Werther: Eine Kandidatin die gut ihre Erfahrungen im Stadtrat einsetzten könnte. Ich habe einmal ein kurzes (aber gutes) Gespräch mit ihr führen können. Ich kann mir sehr gut vorstellen mit ihr zusammenzuarbeiten.
Ich hatte eigentlich gedacht Gabriele Gees wäre schon länger in der Kommunalpolitik dabei, da wundert es mich, dass sie „nur“ den Reservelistenplatz 15 von den GRÜNEN zugesprochen bekommen hat!?
Tobias Weinhorst (UWG)
Das ist jetzt ein wenig schwer für mich neutral zu bleiben. Warum ich kandidiere erfahren Sie hier, warum ich aber gewählt werden sollte fasse ich einmal zusammen:
Als Urwertheraner möchte ich gerne frische Ideen in den Stadtrat bringen und so die kulturellen Vorzüge von Werther besser zu präsentieren.
Ich halte es für wichtig, dass auch jungen Mitbürger sich Kommunalpolitik interessieren. Das ist aber nur möglich, wenn auch junge Mitbürger im Stadtrat vertreten sind. Ich möchte gerne mit meinen 25 Jahren einer dieser jungen Mitbürger sein.
Ich hoffe, dass Sie wählen gehen.
Tobias Weinhorst









Guten Morgen Herr Weinhorst,
ich finde es nicht besonders neutral wie Sie hier die Aufmerksamkeit auf Ihre Person lenken möchten.
Die Aussage “jede Stimme aus dem Wahlbezirk 5 kommt der SPD zugute, nicht aber der Ratsmitgliedschaft von Annemarie Benndorf.” soll im Umkehrschluß die bedeuten, dass die Wähler doch lieber Sie wählen sollten (besten falls noch Frau Gess).
Die Aussagen über die CDU-Kandidatin finde ich hier wenig passend und unprofessionell. Sie sollten sich eher Gedanken machen wie Sie ihre eigenen Pläne am besten umsetzen können.
Mit freundlichen Grüßen,
Peter Clausen
Hallo Herr Clausen,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich freue mich, dass Sie sich (das wurde ja auch bereits in Leserbriefen an die Tageszeitungen deutlich) sehr für die Kommunalarbeit interessieren und die SPD in Werther unterstützen.
Gerne beantworte ich Ihren Kommentar.
Mich wundert es ein wenig, dass Sie beanstanden, dass ich “hier” die “Aufmerksamkeit” auf mich lenke. Das wäre so als ob ich beanstanden würde, dass die SPD auf ihrer Internetseite die Aufmerksam auf die SPD lenken würde.
Bitte verbessern Sie mich, in wie fern die Stimmen der SPD der Ratsmitgliedschafft von Frau Benndorf zu gute kommt!?
Bitte erklären Sie mir auch, was ich bei der CDU-Kandidatin Ihrer Meinung nach falsch gemacht habe? Ich hatte keine Gelegenheit sie kennen zu lernen. Also kann ich zu ihr auch keine passende Meinung äußern, ohne mir etwas ausdenken zu müssen.
Diese Internetseite dient dem Zweck meine Ziele und Ideen besser vorzustellen und auch, wie ich diese erreichen möchte. Eine solche Informationsseite findet man von den anderen Kandidaten viel zu selten – leider.
Ich weiss, dass nicht jeder firm mit dem Internet sein kann, und Schwierigkeiten hat eine eigene Seite aufzubauen. Ich habe versucht es jedem Kandidaten so einfach wie möglich zu machen und habe das parteineutrale Portal kommunalwahl-werther.de entwickelt. Das war für mich viel Arbeit und dient dem Gesamtnutzen: damit mehr Bürger wählen gehen.
Ich war und bin immer bereit auf andere zuzugehen, um so ein neues “Wir-Gefühl” zu entwickeln. Stelle sogar hier meine Gegenkandidaten vor. Bitte fragen Sie mal Frau Weike – ich hatte kürzlich ein sehr gutes Gespräch mit ihr.
Aufeinander zugehen ist wichtiger als darüber zu meckern, dass andere auch an der Kommunalarbeit mitarbeiten möchten und so Steine in den Weg zu legen. Alle wollen, dass sich auch jungen Mitbürger für Politik interessieren, nur eine Meinung sollen sie nicht haben.
Beste Grüße
Tobias Weinhorst
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Tobias Weinhorst
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